29. Februar 2016

Aussortiert: Röcke und Kleid


Vor dem großen Ausmisten des Kleiderschranks in den letzten Jahren habe ich sehr viele Kleider und Röcke besessen, nach dem Ausmisten blieben noch drei Röcke und ein Kleid übrig. 

Ich mag es sehr, wie diese Kleidungsstücke an Frauen aussehen, habe mich selbst in ihnen aber nie wohl gefühlt. Trug ich in der Vergangenheit Rock oder Kleid, fühlte ich mich nicht komplett frei, nicht wirklich stark. Überlegte zu oft, wie ich mich hinsetzen könnte, ob der lange Rock nicht irgendwo hängenbleiben würde, ob man mir auf der Rolltreppe nicht doch unter den Rock schauen könnte. 

Und doch hielt ich an Röcken und Kleidern fest, zwang mich sie wenigstens ab und zu zu tragen, in meinem Kopf standen sie lange für Weiblichkeit und ich wollte mich natürlich auch weiblich fühlen. Doch diese Zeiten sind nun endgültig vorbei. Ich will nur noch Sachen tragen, in denen ich mich komplett wohl und frei fühle, Kleider und Röcke gehören nicht dazu. Daher habe ich meine letzten Kleider und Röcke nun endgültig aussortiert. Ganz einfach ist es mir nicht gefallen, es fühlte sich im Endeffekt dann aber doch sehr befreiend an. 

In Zukunft werde ich wie in der Vergangenheit auch auf kurze Hosen setzen. In ihnen fühle ich mich wohl, stark und frei, genauso wie es sein soll. In den nächsten Monaten muss ich mir ein paar neue kurze Hosen kaufen, denn neben der unten von Recolution besitze ich momentan keine. Zwei bequeme für zu Hause und zwei schickere sollen es sein, ich freue mich schon auf sie und das Gefühl sie zu tragen. Ich brauche Röcke und Kleider nicht mehr um mich weiblich zu fühlen, dieses Gefühl kommt von innen heraus und hat nichts mit meiner Kleidung zu tun. 

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