13. Februar 2016

Minimalismus: Wie starten, wie es sinnvoll gestalten, wie dabei bleiben?

Seit gut zwei Jahren dienen mir die Gedanken des Minimalismus als Leitbild beim Besitzen und Konsumieren. Ich versuche nur das zu kaufen/besitzen was ich wirklich mag oder brauche, der Rest kommt nicht mehr bei mir rein. 

Ich würde mich selbst nicht als Expertin auf dem Themengebiet bezeichnen, habe in den letzten Monaten aber natürlich trotzdem viel gelernt und will das wichtigste davon heute mit euch teilen. Vor allem für Leute, die gerade erst mit dem Thema anfangen, könnte dieser Post vielleicht interessant sein. 

1. Schaue dich in deinem zu Hause um, schaue in dich hinein: Fühlst du dich wohl mit dem was du besitzt? Fühlst du dich mit dir selbst wohl?

2. Welche Gegenstände siehst du als Belastung, was hast du zu Hause, obwohl du es weder willst (liebst) noch brauchst? Was hindert dich daran die Dinge an andere weiter zu geben? Wie verbringst du deine Freizeit, mit Aktivitäten und Menschen die dir gut tun?

3. Los lassen geht manchmal ganz schnell und einfach, manchmal dauert es aber auch Wochen, sogar Monate. Lass dir mit bestimmten Dingen Zeit, gebe deinem Gehirn Zeit sich an die neuen Gedankengänge zu gewöhnen.

4. Minimalismus ist kein Wettbewerb, es muss für dich passen. Es gibt auch kein festgelegtes Schema, das für jeden passen wird. Deine Gedanken sind einzigartig, also gehe deinen Weg und nimm dir die Zeit, die du brauchst. Übrigens wird dein Leben mit dem Minimalismus natürlich ganz anders aussehen als meiner, du wirst Dinge aussortieren, die ich behalte und andersherum. 

5. Ziel ist es zufrieden zu sein, mit dir selbst und mit dem, was du besitzt. Ziel ist es die Dinge, die du besitzt zu schätzen, sie regelmäßig zu benutzen, sie gut zu pflegen. Weniger Besitz, mehr Freude, mehr Nutzen, weniger Stress, mehr Zeit. Dinge sind nur Dinge, sich emotional von ihnen zu lösen ist schwer, aber im Endeffekt sehr befreiend, also arbeite daran. Konzentriere dich auf Erfahrungen, Begegnungen mit lieben Menschen, auf Aktivitäten, die dich glücklich machen. 

Ziel von der Beschäftigung mit Minimalismus war es für mich auch immer auf eine gute Qualität (Materialien bio, ungiftig und Co., gut und fair hergestellt) achten zu können. Und das geht natürlich wesentlich einfacher, wenn man insgesamt weniger kauft und besitzt. 

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