13. April 2016

Fast food, fast tech and fast fashion: Warum machen wir das mit?

Zum Nachdenken hat mich vor kurzem eine Passage in dem Artikel "Am I a fool to expect more than corporate greenwashing?" von Lucy Siegle gebracht. In dem Artikel heißt es

"The Italian economist Guido Brera warns we’re all complicit in a great deceit. Millennials have been robbed of what might have been previously considered their rights, including free education and an affordable place to live; instead they are distracted and satiated (to varying degrees) by fast food, fast tech and fast fashion."

Eine Generation (eine gesamte Gesellschaft?) also abgelenkt und gesättigt (übersättigt!) von Fast Food, Fast Tech und Fast Fashion. Abgelenkt von der Tatsache, dass immer mehr Rechte aufgeweicht werden, dass eine bezahlbare Wohnung und Ausbildung zu Luxusgütern werden.

So auf den Punkt gebracht habe ich das Dilemma unserer Zeit selten beschrieben gesehen. Und das schlimmste daran? Wir machen den Scheiß meist auch recht bereitwillig mit. Klar, die Werbung beeinflusst uns schon extrem, aber niemand zwingt uns jedes Jahr ein neues Smartphone zu kaufen, Nahrung keinen Stellenwert einzuräumen, nicht nach Produktionszuständen zu fragen. Niemand zwingt uns lokale Missstände hinzunehmen und unsere Rechte nach und nach aufzugeben. Aber wir spielen das Spiel mit, ein Spiel, in dem es ganz viele Verlierer gibt, uns eingeschlossen.


Quelle des Zitats : http://www.theguardian.com/commentisfree/2016/apr/03/rana-plaza-campaign-handm-recycling 

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