12. Juli 2016

Ich will dir nicht auf Snapchat folgen

Kein Tag vergeht, an dem mir nicht in irgendeinem Video, Blogpost oder auch gerne auf Instagram vorgeschlagen (manchmal mit Befehlston) wird, dass ich doch der Person, der Marke, der was-auch-immer auf Snapchat folgen soll. Da gibt es einen Beitrag auf Instagram der keinen anderen Inhalt als "folge mir auf Snapchat, sonst verpasst du was" hat, sinnloser und nerviger geht es für mich nicht.

Ja, Social Media ist manchmal oberflächlich, sie muss es aber nicht sein. Gerade auf Instagram habe ich so einige Leute abonniert, die auf Inhalte setzen, die auch gerne mal lange Texte schreiben, die etwas für sie wichtiges mit anderen Teilen wollen. Taucht zwischen solchen Beiträgen nervige Werbung für den eigenen Account auf Snapchat auf, stört es mich. Kommt das häufiger vor, ist es ein Grund der Person nicht mehr zu folgen. Weder auf Instagram, noch auf Snapchat. 

Ja, ich verpasse bestimmte Inhalte, weil ich nicht auf Snapchat bin, damit kann ich sehr gut leben. Vieles davon wird Werbung sein, manches inhaltlich aber auch interessant. Ich kann und will nicht überall vertreten sein, will lieber weniger Zeit online verbringen als mehr, will mich mit positiven Inhalten umgeben, nicht mit sinnloser Werbung oder Selbstdarstellern. Will niemandem auf eine andere Plattform folgen, nur weil sie gerade hip ist, nur weil er mich dazu auffordert. Nein danke, ich verzichte, denn ich will dir nicht auf Snapchat folgen. 


Snapchat

Dass mich Snapchat schon länger beschäftigt, könnt ihr auch in meinem Post "Snapchat: Ich verstehe es nicht." nachlesen. 

Kontaktformular

Name

E-Mail *

Nachricht *