5. August 2016

Grüne Mode muss nicht teuer sein: Tips & Tricks zum Einkaufen (ethical fashion, slow fashion, eco fashion, bio, fair)


Das sich nur Leute mit viel Geld grüne Mode leisten können, höre ich immer wieder. Ich selbst habe eine überschaubare Menge an Geld zur Verfügung und kann mir trotzdem grüne Mode leisten. Ein paar einfache Tips & Tricks, etwas Geduld und Ausdauer reichen aus um sich auch mit einem schmaleren Budget gut und grün einkleiden zu können.

Das Preisniveau von Primark & Co. kann (und sollte) grüne Mode nie erreichen, aber das Preisniveau von Marken wie Esprit, Adidas und ähnlichen ist kein Problem, teils ist die Grüne Mode sogar günstiger. Grüne Mode aus dem Luxussegment gibt es natürlich auch, an diesem Bereich muss man sich aber sicherlich nicht orientieren.

Hier nun meine Tips, sie sind ganz praktischer Natur, da ich ihnen selbst auch folge.

1. Nach und nach kaufen  + einkaufen nicht als Hobby

Nach und nach neue Kleidung zu kaufen und vor allem dann, wenn Bedarf ist, klingt nicht nur sinnvoll, sondern ist es auch. Wir müssen davon abrücken einkaufen als Hobby, Belohnung oder Seelentröster einsetzen. Dies umzusetzen viel mir anfangs schwer, mittlerweile ist es das normalste der Welt. 

Man muss den Kleiderschrank nicht von heute auf morgen auf grüne Mode umstellen, das ist utopisch und macht wenig Sinn. Vorhandene, konventionelle Mode habe ich zunächst aufgetragen, daher dauert meine Kleiderschrankumstellung jetzt auch schon mehr als drei Jahre. Mich stört das überhaupt nicht, im Gegenteil, es erleichtert mir den Umstieg und erlaubt mir für ein teureres Kleidungsstück auch mal ein paar Euro anzusparen. 

2. Fehlkäufe vermeiden

Früher habe ich recht unbewusst nach Lust, Laune und aktueller Mode gekauft, als Folge davon hatte ich sehr viele Kleidungsstücke im Kleiderschrank, die ich selten bis nie getragen habe. Jetzt überlege ich vor dem Kauf genau, was ich was ich will (Farben, Stoffe, Formen, etc.), was zu meinem Leben und zum Rest des Kleiderschrankes passt. Ich frage mich auch, warum ich das Kleidungsstück kaufen will. Dadurch vermeide ich Fehlkäufe und unnötige Geldausgaben. 

3. Auf Qualität achten 

Achtet man beim Kauf auf eine gute Qualität (Nähte, Stoffe und Verarbeitung genau anschauen) dann hat man länger etwas von dem Kleidungsstück.

4. Richtig pflegen

Teile nur waschen, wenn es wirklich notwendig ist, vor allem Wolle lieber lüften als waschen, dies sorgt dafür, dass man Kleidung länger tragen kann und sich nicht so schnell Verschleißerscheinungen zeigen. 

5. Im Sale einkaufen. 

Auch im Bereich der grünen Mode gibt es Sales und ja, ich nutze diese auch. Etwa die Hälfte meiner Kleidung habe ich im Sale gekauft, den Rest regulär. Im Sale kann man Hosen und Pullover für um die 50-70  Euro kaufen, T-Shirts für 20 Euro und so weiter. Für viele sollten das machbare Preise sein.

Abschließen möchte ich sagen, dass die Grüne Mode vielfältig ist, sowohl im Angebot als auch im Preis. Viele Konsumenten können sie sich leisten, also keine Angst haben, sondern loslegen.

PS: Second Hand ist natürlich eine weitere Alternative, ich selbst habe allerdings keine guten Läden in der Nähe, keine Erfahrung auf dem Gebiet und tue mich schwer damit konventionelle Mode, die aus zweiter Hand gekauft wird, als grüne Mode anzusehen. Deswegen gibt es zu diesem Punkt bei mir nicht mehr Infos.


Grüne Mode Einkaufsführer

Ihr wisst nicht welche Marken es auf dem Markt der grünen Mode gibt und wo ihr anfangen sollt? Dann schaut euch meinen Einkaufsführer für grüne Mode an:
http://gruengruenblog.blogspot.de/p/blog-page.html

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