10. August 2016

Naturkosmetik: Mein Umstieg auf Nk - Deos (Tips, ohne Aluminium, viel schwitzen, kein Antitranspirant)


Nach meinem Umstieg auf Naturkosmetik vor einigen Jahren war ich verzweifelt auf der Suche nach einem Deo, das mir einen zuverlässigen Schutz bieten würde. Ich schwitze etwas mehr als andere und will natürlich nicht unangenehm durch meinen Geruch auffallen. 

Vor dem Umstieg habe ein hartes Antitranspirant verwendet, dessen Verwendung oft mit Schmerzen verbunden war. Ich war so dämlich das in Kauf zu nehmen, so lange ich nur nicht unter den Achseln schwitzte, ich hatte damals kein gesundes Verhältnis zu meinem Schweiß. An den Gedanken generell zu schwitzen, Deos sind ja kein Antitranspirant, konnte ich mich dann aber doch schnell gewöhnen. 

Nachdem ich auf Naturkosmetik umgestiegen bin, hat sich auch in meinem Verhältnis zu meinem eigenen Körper erheblich verändert, darüber bin ich heute sehr froh. Schweiß war für mich also endlich nicht mehr ein Feind, die Sache mit dem Geruch musste aber natürlich sofort angegangen werden. 

Zunächst habe ich ausprobiert, was die Drogerie an Naturkosmetik so hergibt, Roll-Ons und Sprays von verschiedenen Marken, die meisten mit ordentlich Alkohol, wurden gekauft und anschließend getestet. Schnell wurde mir aber klar, dass diese Deos nichts für mich sind. 

Zum einem reizten sie meine Haut zu sehr, zum anderen funktionierten sie schlecht. Teils roch ich schon nach wenigen Stunden unangenehm, so konnte es nicht weitergehen. 

Online habe ich dann glücklicherweise Deocremes entdeckt, zunächst die von Soapwalla, später aber auch von Marken wie Schmidt's und Waldfussel, auch eine selbstgemachte Creme habe ich mal ausprobiert. 

Deocremes basieren in der Wirkung größtenteils auf verschiedenen Tonarten und vor allem Natriumbicarbonat, also im Endeffekt Natron. Mit dieser Wirkstoffkombination kommt nicht jeder zurecht, mir hilft es meine Achseln morgens und abends ordentlich zu reinigen (mit einem Waschlappen oder Konjac Sponge), so dass Reste der Deocreme nicht zu lange auf der Haut bleiben und die Achselregion durch das kleine Peeling bei der Reinigung sanft und entspannt bleibt. 

Gleich nach dem Duschen kann ich die Deocremes übrigens nicht verwenden, das habe ich einmal probiert und bitter bereut. Und man muss aufpassen, dass man nicht zu viel von der Deocreme verwendet, sonst landet am Ende noch was auf der Kleidung. Und ja, die Anwendung ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig.

Mit dauerhaften Spuren auf meiner Kleidung hatte ich bisher keine Probleme, hier kann ich von meiner Seite Entwarnung geben. 

Nachdem ich die Deocremes entdeckt hatte, war ich schon mal sehr glücklich, endlich hatte ich zuverlässige Deos aus dem Bereich der Naturkosmetik gefunden, es war ein freudiges Ereignis. 

Die ersten Wochen nach dem Umstieg habe ich übrigens mehr geschwitzt als sonst, nach gut sechs Wochen hat sich das wieder normalisiert, man muss also am Ball dranbleiben und etwas Geduld haben. 

Ein paar Monate später habe ich dann auch noch recht milde Roll-Ons entdeckt, die trotzdem effektiv gegen einen unangenehmen Geruch wirken, wieder ein freudiges Ereignis. 

Der Umstieg ist mir also innerhalb von ein paar Monaten gut geglückt. Er war gerade am Anfang etwas beschwerlich, die Geduld hat sich aber ausgezahlt. 

Welche drei Produkte/Marken mich bisher am meisten überzeugen konnten, könnt ihr im zweiten Teil dieser Miniserie lesen und zwar in diesem Post


Meine bisherigen Deolieblinge

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