24. Dezember 2016

Wenn du aufwachst und sich alles fremd anfühlt

Kurz vor sieben bin ich heute (vor einer Woche) aufgewacht. Ich habe mal wieder einen ganz schönen Mist geträumt und mich nachts mit Magenschmerzen rumgeschlagen, erholsam war die Nacht also nicht. 

Beim Aufstehen merkte ich dann gleich, dass etwas nicht stimmt. Mein Kopf wummerte und drehte sich innerlich. Beim Gehen fühlte ich mich so, als würden die Beine nur widerwillig meinen Befehlen gehorchen, als wollten sie eigentlich etwas anderes machen. 

Der Kopf tat weh, die Knie schmerzten, im Mund hatte ich einen unangenehmen Geschmack. Alles war irgendwie komisch, ein Stück daneben, ich fühlte mich fremd im eigenen Körper. 

Also erst einmal in die Küche getappt um etwas, eine Menge, zu trinken. Zwei Gläser Wasser, dann eine große Tasse grünen Tee, besser wurde es davon nicht. 

Schnell Zähne putzen, das Gesicht erfrischen, die Achseln waschen und Deocreme verteilen, mehr wie ich fühlte ich mich danach immer noch nicht. 

Immer noch dieses Drehen im Kopf, dieses Gefühl von Distanz zwischen Gehirn und Körper. Im Laufe des Tages wurde es ein bisschen besser. Langsam wurden die Bewegungen wieder sicherer, weniger schmerzhaft, ich fühlte mich erneut wie eine Einheit, wie ich. 

Auch die Gedanken wurden wieder ruhiger und klarer, weniger nervös, weniger negativ, alles wurde langsam wieder besser, der Nebel um mich herum löste sich auf. 

In Panik bin ich dabei nie ausgebrochen, denn ich wusste genau, warum ich mich so fühlte, war sogar selbst dran schuld. Hatte etwas in großen Mengen gegessen, dass sich äußerst negativ auf meinen Körper auswirkt. Absolut dumm und unnötig, auf jeden Fall. Und doch war es nicht das erste Mal, dass ich mir das selbst angetan habe. 

Warum? Gute Frage. Niemand sabotiert uns so effektiv wie wir uns selbst, zumindest trifft das auf mich zu. Dieser Post wird mich in Zukunft hoffentlich an die Folgen meines Handelns erinnern, wird mich Entscheidungen treffen lassen, die mir gut tun. 

Es war an der Zeit das alles endlich mal konkret zu formulieren. Jetzt ist es da und ich kann es nicht mehr so leicht ignorieren, hoffentlich. 

Um welches Lebensmittel es sich handelt, werde ich euch in einem späteren Post verraten. Es ist etwas ganz alltägliches, etwas, dem man gerade in dieser Zeit des Jahres nicht so einfach aus dem Weg gehen kann. Etwas, das ich vom Geschmack her eigentlich liebe, das meinen Körper aber überhaupt nicht liebt.

Lasst uns aufhören uns selbst und unsere Gesundheit zu sabotieren. Lasst uns Verantwortung für unser eigenes Wohlbefinden übernehmen, lasst uns nein zu Sachen sagen, die uns nicht gut tun. 

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