12. Februar 2017

Weniger Ablenkungen, jetzt aber richtig (zen habits, mentaler Minimalismus)

Wie ich im Post "Warum die Gedanken nicht zur Ruhe kommen" ja schon erwähnt hatte, ist mir die Welt online in letzter Zeit wieder mal zu viel geworden. Daher habe ich meinen Worten Taten folgen lassen und arbeite daran mein Verhalten zu ändern, bis vorgestern aber eher zögerlich. Dann habe ich auf zen habits den Post "Letting go of distractions" gelesen und mir war klar, was geschehen muss. Zögerlich war gestern, ein recht radikaler Schnitt muss her. 

Wieder mal nur ein paar Blogs, Kanäle und Seiten auszusortieren macht keinen Sinn, mich wieder nur ein bisschen online einzuschränken reicht nicht aus. Beides habe ich in den letzten Monaten probiert und es war nicht nachhaltig wirksam.

Jedes mal wieder bin ich in alte Verhaltensmuster zurückgefallen, habe zu viel Zeit online mit recht belanglosen Sachen verbracht. Hatte deshalb zu wenig Zeit und Gedankenfreiraum für wirklich wichtige Sachen. 

Daher kommt jetzt alles auf den Prüfstand, jeder Blog, jede Seite, jede App, jeder Kanal, alles was ich online mache. Alles was meine Gedanken ablenkt und beschäftigt. Alles was meine Zeit bindet. Alles was mich mehr belastet als befreit. 

Mit bloglovin' habe ich gestern angefangen, die Hälfte der Blogs musste dran glauben, auf Youtube das gleiche Spiel. 

Bestimmte Seiten werde ich außerdem gar nicht mehr besuchen (vieles rund um Nachrichten, viele Online Stores), auch werde ich auf bestimmten Seiten nicht mehr die Kommentare lesen, denn dadurch verliere ich auch noch den letzten Funken Hoffnung in die Menschheit. Auch die Benutzung von Instagram muss ich nochmal überdenken, wenn es bleibt, dann nur noch mit zwei Besuchen am Tag und mit weniger Abos. Für Facebook gilt das gleiche. Die maximal zwei Besuche am Tag gelten auch für bloglovin' und Youtube. 

Meine Zeit online wird sich dadurch drastisch verringern, es fühlt sich jetzt schon ungewohnt an. Auf Youtube wartete heute Morgen kein neues Video auf mich, auf bloglovin' nur vier neue Posts. Das fühlt sich fremd an, lässt mich unruhig werden. Doch ich werde mich daran gewöhnen und die neue Freizeit nutzen. Ich werde 

  • Bücher lesen
  • regelmäßig meditieren
  • Übungen für meinen Körper machen
  • in die Natur gehen
  • mich bewegen 
  • mich kreativ mit Blatt und Papier etwas austoben
  • mich gesellschaftlich vor Ort einbringen 
  • mal gar nichts machen. 


So viele wunderbare Dinge warten auf mich und ich freue mich auf jedes einzelne. 

Zen habits ist übrigens einer meiner liebsten Blogs. Keine Bilder, der Fokus liebt auf den Worten. Keine Kommentare, nur der Text, der auf einen wirkt. Als wichtigste Tipps aus dem aktuellen Post habe ich mitgenommen

  • nur wenige Tabs auf einmal geöffnet haben
  • alles online kommt auf den Prüfstand und wird radikal aussortiert
  • Muster erkennen: Wann schweife ich online ab? Warum? Auf welchen Seiten? Stop sagen und die Ablenkung beenden.
  • Dinge mit Liebe tun, mit Freude
  • sich den eigenen Ängsten stellen
  • sich nicht vor dem eigenen Leben verstecken, sich mit ihm auseinandersetzen, aktiv an Lösungen für Probleme arbeiten


Und genau damit mache ich jetzt weiter.

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