8. Mai 2017

Grüne Mode: Modischer Rückblick auf Herbst/Winter/Frühling 2016/2017 (slow + fair fashion)


Wir gehen dem Ende des Frühlings entgegen und es ist es Zeit auf Herbst/Winter/Frühling 2016/2017 zurückzublicken, genauer gesagt auf die Kleidung, die mich in den letzten Monaten treu begleitet hat, die mich gut gewärmt hat.

Ich will diesen Post auch nutzen um zu überlegen, welche Kleidungsstücke für mich funktioniert haben und welche nicht, wo noch Lücken in meinem Kleiderschrank sind und so weiter.

Lasst mich mit der Unterwäsche anfangen. BHs trage ich im Winter so gut wie nie, daher werde ich dazu nicht viel sagen. Momentan habe ich zwei von aikyou (Mia + Audrey), mit denen ich auch sehr zufrieden bin, ein-zwei weitere werden wahrscheinlich noch folgen (Charlotte + Jackie).

Die meisten meiner Unterhosen sind auch von aikyou (String Nana), ich liebe, dass ich sie beim Tragen nicht spüre. 4-6 weitere dieser Unterhosen werde ich mir im Laufe des Jahres noch kaufen, dann bin ich bestens versorgt. 


Warme, lange Unterhemden zum Drunterziehen sind bei mir ein Muss, ich bin eine absolute Frostbeule und setze deswegen immer auf mehrere warme Schichten.

Momentan habe ich zwei Unterhemden aus Wolle: eins mit langem Arm von HessNatur, eins mit halbem Arm vom Finkhof. Gerade das vom Finkhof konnte mich voll überzeugen, daher will ich mir zum nächsten Winter noch ein 2-3 weitere mit verschiedenen Armlängen von dieser Marke kaufen.

Socken (nicht im Bild) sind auch noch eine kleine Baustelle, ich brauche bald weitere, sowohl ganz warme aus Wolle für zu Hause und zum Schlafen, als auch welche für den Alltag. Ich werde sie je beim Finkhof bestellen, da mir die bisherigen Socken des Herstellers sehr gut gefallen haben. 


Mützen habe ich bisher zwei von slowmo, beide mag ich sehr, eine dritte wird wohl bis zum Winter noch hinzukommen, da ich Mützen an kalten Tagen immer trage und daher etwas Variation mag. Wahrscheinlich wird meine neue Mütze in Richtung Barett gehen.

Die Handschuhe von HessNatur und People Tree sind gut, aber für die richtig kalten Tage nicht warm genug, daher wird es bis zum nächsten Winter noch ein neues Paar vom Finkhof aus gefilzter Wolle geben. Dann sollten kalte Hände endgültig kein Problem mehr sein.

Die Verarbeitung bei meinen beiden bisherigen Handschuhen ist übrigens nicht perfekt, gerade an den Nähten könnte es je besser sein. So gern ich auch grüne Mode trage, Kritik an der Verarbeitung muss sein, wenn es zutrifft. 


Schals gehören zu meinen liebsten Kleidungsstücken, an den meisten Tagen im Jahr trage ich einen, ohne fühle ich mich teils sogar etwas nackt.

Zwei warme, leichte Schals aus Mohair (aus einer lokalen Weberei) sind für die ganz kalten Tage perfekt, etwas Farbe bringen meine geliebten, grünen Schals von Sencha & Bourbon aus Wolle ins Spiel, dazu kommt noch ein dezenter in grau von windward made.

Eigentlich bin ich in dieser Kategorie gut versorgt, ein-zwei weitere will ich mir trotzdem noch kaufen, wahrscheinlich von Sencha & Bourbon und in anderen Farbnuancen. Ich will dadurch noch ein bisschen Variabilität in meinen Kleiderschrank bringen, denn alleine das Wechseln des Schals kann ein Outfit ganz anders aussehen lassen.


Warme Pullover aus Wolle sind ein weiteres Muss, nicht nur im Winter, auch im Frühling und Herbst greife ich fast täglich zu einem Pullover. Daher habe ich davon auch ein paar zu Hause. Und vielleicht werden noch 1-2 richtig warme für den nächsten Winter dazukommen. 

Aber auch so bin ich dieses Jahr gut durch den Winter gekommen, vor allem den Pullover links im Bild liebe ich. Er ist aus Alpaka und die Vorzüge dieser Wolle schätze ich sehr. Den Pullover rechts werde ich zu der Kleidung für zu Hause verschieben, denn dort macht er mehr Sinn. Er ist sehr locker gestrickt und übergroß (gekauft), daher ist er schön bequem, für den Winter für draußen aber nicht geeignet. 

Ansonsten habe ich eine schöne Farbauswahl und bin gut versorgt. 


Ganz wichtig sind natürlich auch Strickjacken, diese mag ich gerne etwas länger und natürlich auch aus Wolle. Ich habe derzeit eine aus Schurwolle und eine aus Alpaka, beide dienen als leichte Übergangsjacken oder im Winter zum Schichten. 


Drei weitere Jacken kommen von slowmo. Sie sind alle im gleichen Stil, schön kuschlig warm und toll geschnitten. Gerade der Schalkragen ist für die kalten Tage ideal. Als Übergangsjacken haben mir diese drei schon gute Dienste geleistet, dies wird in den nächsten Jahren auch bestimmt so weitergehen. 

Die Jacke in rosa nutze ich an ganz kalten Tagen auch gerne als Pulloverersatz, sie ist etwas enger als die anderen, daher passt das gut. Und durch die besondere Waschung bin ich dann schön warm eingepackt. 

Nach alten Teilen von slowmo schaue ich übrigens immer noch regelmäßig, manchmal finde ich dabei auch kleine Schätze. 


Und dann zum Schluss noch meine beiden Winterjacken. Die dunkle, etwas kürzere ist von slowmo. Sie ist sehr smart geschnitten, so dass an Hals und Armen überhaupt keine kalte Luft reinkommt, auch ist sie so dick, dass sie auch bei Minusgraden schön warm hält. 

Etwas länger geschnitten und hell (beides mag ich), kommt der Mantel von HessNatur daher. Er ist am Ärmel einen Tick zu kurz und nicht ganz so winddicht geschnitten wie die Jacke von slowmo, aber auch diesen Mantel habe ich im letzten Winter sehr gerne getragen. 

Mit beiden Jacken bin ich sehr gut durch die kalten Tage gekommen und so sollte es auch in den nächsten Jahren weitergehen. 


Und damit soll es das gewesen sein. Hier und da gibt es noch kleinere, teils auch größere, Baustellen, alles in allem bin ich aber gut durch den Winter gekommen und habe mir in den letzten vier Jahren nach und nach eine gute grüne Garderobe zusammengestellt. 

Mal sehen, wie es an den warmen Tagen des Jahres mit mir und meiner Kleidung weitergehen wird. 

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