16. Juni 2017

Warum ich meinen Zungenschaber liebe (Minimalismus im Badezimmer, Tipp bei Mundgeruch)


Kurz nachdem ich mich angefangen habe mit Naturkosmetik zu beschäftigen, vor über vier Jahren, bin ich das erste Mal über einen Zungenschaber/Zugenreiniger gestolpert, damals noch aus Plastik aus der Drogerie (Finger weg davon!).

Ich konnte mir am Anfang nicht vorstellen, dass dieses kleine Teil einen großen Unterschied machen kann, dass das Abschaben der Zunge nach dem Zähne putzen, spülen und gurgeln einen spürbaren Unterschied machen würde. 

Doch gleich nach dem ersten Versuch war ich vom Gegenteil überzeugt. Das erste Mal habe ich einen Zungenschaber abends verwendet, am nächsten Morgen wachte ich mit frischem Atem auf, das pelzige Gefühl auf Zunge und Zähnen, mit dem ich sonst zu kämpfen hatte,  war nicht vorhanden. Es kam mir wie ein kleines Wunder vor!

Seitdem habe ich keinen Tag ohne meinen Zungenschaber verbracht, dieser ist seit längerem aus Stahl (von Govinda, knapp vier Euro im Bioladen vor Ort gekauft) und wird mich wohl den Rest meines Lebens begleiten. Neben Stahl gibt es übrigens auch Zungenschaber aus Kupfer, beides sollte eine gute Wahl sein. 

Und egal ob man akut mit Mundgeruch zu kämpfen hat oder nur ganz allgemein etwas für die Mundhygiene tun will, ich kann nur jedem ans Herz legen mal in einen Zungenschaber aus Metall zu investieren, es lohnt sich. 

Zungenreiniger haben im Bereich des Ayurveda eine lange Tradition, sie sind keine moderne Erfindung unserer Zeit. Dies hat mich gelehrt, dass man auf der Suche nach Lösungen nicht immer nur ins Jetzt oder nach vorne schauen sollte, man sollte nie die Vergangenheit aus dem Blick verlieren und vor allem aus ihr lernen. Außerdem ist mir noch mal klar geworden, dass es manchmal die kleinen, ganz einfachen, minimalistischen Dinge sind, die viel bewirken können. 

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