3. Oktober 2017

KonMari-Methode + Minimalismus | So passt es zusammen.

Denkt man an die KonMari-Methode von Marie Kondo aus "Magic Cleaning" und "Spark Joy", so denkt man sofort an eine Anleitung für das Aussortieren von Dingen und Tipps zum Ordnung halten. Doch kann man mit Hilfe der Methode auch dauerhaft minimalistischer und bewusster leben? Weniger einkaufen und ein anderes Verhältnis zu materiellen Dingen bekommen? Ich sage ja. Auf welche Tipps der Methode man sich dabei besonders konzentrieren muss, beantworten die folgenden Zeilen. 

Fokussiert man sich auf 
  • "Does this spark joy?" Also: Macht mich dieser Gegenstand glücklich? Macht mich seine Gegenwart in meinem Leben glücklich? 
  • Gegenstände für die geleistete Arbeit wertschätzen + sie gut pflegen,

kann man meiner Meinung nach dauerhaft bewusster Leben. Wie die beiden Tipps dabei helfen können, will ich euch natürlich näher erklären.

Does this spark joy?

Diese Frage ist der Leitfaden in Kondos Methode, beim Aussortieren wird jedes Teil in die Hände genommen, man stellt sich die Frage und achtet auf die Gefühle und Gedanken. Freude kann dabei auch so verstanden werden, dass etwas das Leben einfacher macht, weil es praktisch ist und man Unterlagen für Steuer, Krankenkasse und ähnliches eben braucht, hier muss man keine tiefe Freude empfinden. 

Der Trick ist es diese Frage nicht nur beim Aussortieren von Dingen anzuwenden, sondern auch, wenn man neue Dinge kauft. Jede Kaufentscheidung wird dadurch bewusster unter die Lupe genommen. Will ich das Teil wirklich? Oder kaufe ich es nur aus einer Laune heraus, als Belohnung, weil ich gefrustet bin, etc.? 

Die Frage hilft dabei den Kauf von neuen Dingen nicht mehr als Nebensächlichkeit zu sehen, auch trainiert sie genauer auf die Gründe für ein Interesse an bestimmten Produkten zu schauen. Beides ist wichtig um bewusster und weniger zu kaufen. 

Ich benutze übrigens gerne die englische Variante von Marie Kondos Frage "Does this spark joy?", weil sie kurz und prägnant ist. 

Vielen Dank für deine wertvollen Dienste!

Dieser Punkt ist im Buch so dargestellt, dass ihn viele vielleicht nicht ganz ernst genommen haben. Denn Marie Kondo dankt zum Beispiel ihrer Handtasche für die gute Arbeit, die sie am Tag geleistet hat. Das mag sich etwas abgefahren anhören, den Sinn dahinter finde ich aber wichtig. Denn es geht primär darum auf die Arbeit zu achten, die die Gegenstände in unserem Leben leisten, es geht darum eine gewisse Wertschätzung für sie zu entwickeln. Dinge nicht als Wegwerfartikel zu sehen, sondern in Qualität zu investieren, Gegenstände gut zu pflegen um lange etwas von ihnen zu haben. 

Es geht darum sich über verschiedene Materialien und ähnliches zu informieren, zu lernen, wie man gute Qualität erkennt. Auch: Wie pflege ich meine Produkte richtig? Wie wasche ich Wolle? Muss ich sie überhaupt waschen? Und so weiter. Jeder neue Aspekt hilft dabei bessere Kaufentscheidungen zu treffen und bewusster plus weniger zu konsumieren. 

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